Jugendangelcamp trotz Corona!
16078
post-template-default,single,single-post,postid-16078,single-format-standard,bridge-core-1.0.4,qode-quick-links-1.0,ajax_fade,page_not_loaded,,side_menu_slide_from_right,qode-theme-ver-18.0.9,qode-theme-bridge,qode_header_in_grid,wpb-js-composer js-comp-ver-5.7,vc_responsive
 

Jugendangelcamp trotz Corona!

Jugendangelcamp trotz Corona!

In mehreren Gesprächen der Verantwortlichen der Anglergemeinschaft Grafenrheinfeld e.V. diskutierte man darüber ob man das diesjährige Angelcamp für die Jugendgruppe aufgrund der derzeitigen Situation durchführen könne. Aufgrund vieler Anmeldungen und riesiger Vorfreude der Jugendlichen war man sich in der Leitungsgruppe schnell einig, dass man das Camp nicht ausfallen lassen wollte. Es würden sonst schon fast alle Aktivitäten für die Kids ausfallen. So erarbeitete man auf Grundlage der aktuellen Vorgaben und Vorlage des Bay. Jugendrings für Jugendfreizeiten ein Konzept. Leider konnte man aufgrund verschiedener Auflagen nicht wie geplant an die Biberbucht bei Krumbach fahren, sondern man führte das Camp an einem eigenen Vereinsgewässer durch. So startete die Jugendgruppe am Freitagfrüh, 31. Juli ihr Camp am „Schonsee“. Aufgeteilt in einzelne Kleingruppen ging es zunächst um den Campaufbau. Jedes Kind, ausgenommen aus gleichem Hausstand, stellte sein eigenes Quartier für die nächsten drei Tage auf. Immer im gebotenen Abstand zum nächsten Kind und Betreuer.Bevor es ans „richtige“ Angeln ging, lernten die Jugendlichen im 1. Workshop, durchgeführt von Andy Schneider von der Fischermans School in Grafenrheinfeld, wie man mit einem gefangenen Fisch richtig umgeht und wie dieser Waidgerecht verwertet wird. Bereits im 1. Workshop merkte man schon, dass die Kids mit sehr viel Interesse dabei waren und es den Organisatoren nicht nur ums Angeln ging. So wurde im 2. Workshop „Gewässerkunde“ durch Sven Zeißner, den Jugendlichen einiges über das Zusammenspiel von Pflanzen, Sonne und Gewässer vermittelt. Es wurden Sauerstoffmessungen an verschiedenen Seen durchgeführt und die Teilnehmer konnten sich in einem kleinen Versuch ein Bild darüber machen wie sich Wind und Regen auf den Sauerstoffgehalt im Wasser auswirken und wie viel Sauerstoff ein Fisch im Wasser überhaupt zum Überleben benötigt. Es wurde auch erläutert, weshalb die Anglergemeinschaft überhaupt Lüfter im „Glöcklesee“ einsetzt.In weiteren Workshops durch Stefan Walk und Philipp Rumpel wurden verschiedene Angelsysteme zum Spinnfischen und eine Grundmontage für Karpfen erklärt. Alle Jugendlichen waren mit viel Begeisterung bei der Sache und testeten ihre eigens gebundenen Systeme direkt an Ort und Stelle mit sehr gutem Erfolg. Es konnten so einige Prachtexemplare gelandet werden.

Für das leibliche Wohl sorgte, wie bereits im letzten Jahr, Andy Schneider mit seiner bekannten Feldküche.

Rundum war es trotz der Auflagen ein sehr sehr gelungenes Event und das nicht nur die Jugendlichen, sondern auch so manch „alter Hase“ konnte sich noch etwas abschauen.

Besonders bedanken möchte sich die Jugendgruppe und die Organisatoren für die Spenden der Fischermans School Grafenrheinfeld, beim Zaunteam Main-Rhön Euerdorf und bei den SPD-Gemeinderatsmitgliedern Walter Wegner und Harry Scharold.